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Nachtragsmanagement - Modul 2 der Seminarreihe "Nachtragsmanagement und Bauablaufstörungen richtig dokumentieren und nachweisen"

11595Spezialkurs 25.01.27   13:00 - 16:15 Uhr  Online

Die Veranstaltung wird durch die Architektenkammer Sachsen und die Ingenieurkammer Sachsen als Weiterbildung anerkannt.

Zielstellung

Bauvorhaben werden in der Praxis nur selten exakt entsprechend der ursprünglichen Planung und Ausschreibung realisiert. Leistungsänderungen, zusätzliche Leistungen sowie Behinderungen und Störungen des Bauablaufs führen häufig zu Terminabweichungen, Mehrkosten und Konflikten zwischen den am Bau Beteiligten.

Ziel der Seminarreihe Nachtragsmanagement und Bauablaufstörungen richtig dokumentieren und nachweisen ist es, den Teilnehmern die wesentlichen baubetrieblichen, rechtlichen und dokumentationsbezogenen Grundlagen zur Erkennung, Bewertung und Behandlung von Nachtrags- und Störungsansprüchen zu vermitteln. Dabei werden die Anforderungen an eine praxisgerechte Baustellendokumentation, die Grundlagen eines erfolgreichen Nachtragsmanagements sowie die Ursachen, Folgen und Nachweismöglichkeiten von Bauablaufstörungen vorgestellt.

Die Teilnehmer erhalten anhand praxisnaher Beispiele Handlungsempfehlungen für die rechtssichere Dokumentation, die sachgerechte Behandlung von Nachträgen und den professionellen Umgang mit Bauablaufstörungen. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, Ansprüche frühzeitig zu erkennen, Risiken zu minimieren und Konflikte bei der Abwicklung von Bauprojekten zu vermeiden bzw. sachgerecht zu lösen.

In Modul 2 erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die Entstehung, Kalkulation und Durchsetzung von Nachtragsansprüchen.

Inhalt

25.01.2027 - Modul 2 „Nachtragsmanagement“

Grundlagen des Nachtragsmanagements

  • Ursachen typischer Nachträge
  • Geänderte und zusätzliche Leistungen
  • Rolle von VOB/B und BGB

Entstehung von Nachtragsansprüchen

  • Anordnungen des Auftraggebers
  • Anspruchsvoraussetzungen
  • Fristen und Mitwirkungspflichten

Grundlagen der Nachtragskalkulation

  • Bedeutung der Urkalkulation
  • Preisfortschreibung oder tatsächlich erforderliche Kosten
  • Ermittlung von Mehrkosten

Nachtragsprüfung und Verhandlung

  • Typische Einwendungen des Auftraggebers
  • Erfolgreiche Nachtragsgespräche
  • Praxisbeispiele

Teilnehmerkreis

Geschäftsführer, Niederlassungsleiter, Oberbauleiter, Bau- und Projektleiter aus Bauunternehmen sowie Bauüberwacher, Architekten und Ingenieure aus Architektur- und Ingenieurbüros sowie Bauverwaltungen, Vertreter von Auftraggebern