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Die richtige Dokumentation der Bauabwicklung - Grundlage zur Durchsetzung berechtigter Mehrvergütungen
Termin / Ort29.01.2019 I 09:00 - 16:00 Uhr I Halle/Holleben
Zielstellung

Welches Bauvorhaben läuft schon so ab wie geplant? Der Werkunternehmer gibt nach besten Wissen und Gewissen ein Angebot ab. Doch schon der Baubeginn verzögert sich, weil es an Vorleistungen des Auftragebers fehlt, oder andere Gewerke in Verzug sind oder notwendige Genehmigungen noch nicht vorliegen. Nachdem der Werkunternehmer dann endlich beginnen konnte, stellt sich heraus, dass eine ganze Reihe von Leistungsverzeichnispositionen nicht so wie vorgesehen ausgeführt werden können. Zwischendurch fehlen dann Pläne des Architekten, was die Arbeiten nochmals verzögert. Dazu wird baubegleitend auf Wunsch der Auftraggebers wegen verschiedener Nutzungskonzepte mehrfach umgeplant. Zudem ergeben sich bei den Massen und Mengen erhebliche Abweichungen gegenüber den ausgeschriebenen Massen und Mengen und einige Leistungsverzeichnispositionen kommen gar nicht zur Ausführung, die in Ihrer Kalkulationsgrundlage eine wichtige Rolle spielen. Schon mal erlebt und Schwierichkeiten gehabt, mit diesem Problemen umzugehen? Dann ist das Seminar das richtige für Sie.  

 

Das Tagesseminar zeigt Ihnen anhand griffiger Beispielsfälle, welche Dokumente auf der Baustelle erstellt werden müssen, damit die daraus resultierenden Mehrvergütungen gegenüber dem Auftraggeber erfolgreich und rechtssicher durchgesetzt werden können.

Inhalt
  • Bauleistungsvertrag
  • Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis
  • Arbeitskalkulation
  • Nachunternehmer- und Materiallieferverträge
  • Soll-Bauzeitenplan
  • Gründe für Mehrvergütungen
  • Änderung des Leistungsumfangs infolge von Mengenmehrungen/ -minderungen
  • Auftraggeber übernimmt Vertragsleistungen des Auftragnehmers
  • Änderung des Bauentwurfs sowie anderer Anordnungen durch den Auftraggeber
  • Forderung zusätzlicher Leistungen durch den Auftraggeber
  • Leistungen ohne Auftrag, die zur Erfüllung des Vertrages notwendig sind
  • Forderungen des Auftraggebers, Zeichnungen anzufertigen
  • Anordnung von Stundenlohnarbeiten
  • vom Auftraggeber zu vertretene Behinderungen, Erschwernisse und Unterbrechungen
  • Dokumentationen
  • Nachweis der Zulässigkeit / Berechtigung seiner Forderungen von Mehrvergütungen durch den Auftragnehmer
  • Erarbeitung der Dokumentationen als Nachweis berechtigter Forderungen
TeilnehmerkreisBauleiter und bauleitendes Personal, Bauhandwerksmeister sowie Geprüfte Poliere aus Bauunternehmen und Handwerksbetrieben
Teilnehmergebühr270,- € / 200,- €*
(inkl. Seminarunterlagen, Mittagessen u. Getränke)
VeranstaltungsortBauakademie Sachsen
Standort Halle/Holleben

Südstraße 4a
06179 Halle/Holleben
Anmeldeschluss:

Referent/en

RAin Katrin Kenn

Kanzlei Wittmann
Rechtsanwältin Kenn ist seit 2003 bei Wittmann Rechtsanwälte tätig. Seit 2006 ist sie Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. Sie berät und vertritt Unternehmen der Baubranche vom Handwerksbetrieb bis zum Generalunternehmer, Architekten und Ingenieure. Sie ist regelmäßig als Referentin tätig, u.a. in der Anwaltsfortbildung, in Unternehmen im Rahmen von Inhouse-Schulungen und Mitarbeiterqualifikation.
RA Christian Stückrad

BETTE WESTENBERGER BRINK Rechtsanwälte
Herr Stückrad ist Rechtsanwalt und seit 1998 Partner in der Kanzlei BETTE WESTENBERGER BRINK Rechtsanwälte sowie Fachanwalt für Arbeitsrecht und Prüfer im II. juristischen Staatsexamen mit Schwerpunkt Arbeitsrecht. Er ist regelmäßig als Referent für arbeitsrechtliche Themen tätig unter anderem beim FORUM Institut Heidelberg und der Steuerberaterakademie.

Ansprechpartner

Kerstin König
Leiterin ABZ BAU Holleben

0345 6134-501