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Die richtige Dokumentation der Bauabwicklung - Grundlage ergebnisorientierter Baustellenführung

Termin / Ort 04.03.2021 I 09:00 - 16:00 Uhr I Halle/Holleben
Zielstellung

Das Bauvorhaben läuft nicht wie geplant? Verzögerungen bei Baubeginn und -ablauf wegen fehlender Vorleistungen des Auftragebers, Verzug anderer Gewerke oder auch Bauzeitänderungen aufgrund geänderter oder zusätzlicher Leistungen sind zu bewältigen.
Was ist zu tun, wenn sich bei den Massen und Mengen erhebliche Abweichungen gegenüber der Ausschreibung ergeben oder einige Leistunsgverzeichnispositionen gar nicht zur Ausführung kommen?
Für die erfolgreiche Abwicklung von Bauvorhaben benötigen die gewerblichen Führungskräfte auf der Baustelle neben dem Fachwissen und ihrer praktischen Erfahrung auch Kenntnisse, mit denen sie in der Lage sind, sich auf der Baustelle vertragsgerecht zu verhalten...
Wichtige Fragen, die zu kären sind:

  • Wann muss ich Bedenken anmelden, wann Baubehinderung?
  • Handelt es sich um eine zusätzliche Leistung und was muss ich tun, um die diesbezüglichen Werklohnansprüche zu sichern?
  • Wie verhalte ich mich, wenn der Auftraggeber Planungsänderungen vornimmt?
  • Was tun, wenn der Auftraggeber einer Mitwirkungspflicht nicht nachkommt oder Anweisungen erteilt, die nicht ausgeführt werden können?
  • Wann muss ich welche Fristen setzten?  
  • Sind Sie in der Auftraggeberposition?
  • Wie reagiere ich richtig auf die Forderung nach Mehrvergütung?
  • Welche Dokumentation kann ich verlangen?

Das Seminar möchte den Teilnehmern anhand griffiger Beispielsfälle aufzeigen, in welchen Siuationen und auf welche Weise sie aktiv werden können und müssen.

Inhalt
  • Bauleistungsvertrag
  • Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis
  • Bedeutung der Ausführungsunterlagen für die Bauausführung
  • Baustellendokumentation
  • Beweissicherung auf der Baustelle
  • Nachträge, zusätzliche Leistungen
  • Nebenleistungen, besondere Leistungen
  • Behinderung und Unterbrechung der Bauausführung
  • Abnahme gem. VOB/B
  • Nachweis der Zulässigkeit / Berechtigung seiner Forderungen von Mehrvergütungen durch den Auftragnehmer
  • Erarbeitung der Dokumentationen als Nachweis berechtigter Forderungen
Teilnehmerkreis Oberbauleiter, Bauüberwacher, Bau- und Projektleiter sowie bauleitendes Personal aus Architektur- und Ingenieurbüros und Bauunternehmen
Teilnehmergebühr 370,- € / 280,- €* inkl. Seminarunterlagen, Mittagessen u. Getränke

Die mit einem Stern(*) gekennzeichnete Teilnehmergebühr gilt für Mitgliedsunternehmen folgender Institution/en:

  • Architektenkammer Sachsen
  • Bauindustrieverband Ost e. V.
  • Ingenieurkammer Sachsen
  • Sächsischer Baugewerbeverband e. V.

Veranstaltungsort Bauakademie Sachsen
Standort Halle/Holleben
Südstraße 4a
06179 Teutschenthal OT Holleben
Anmeldeschluss:

Referent/en

Referententeam
RAin Katrin Kenn

Kanzlei Wittmann
Rechtsanwältin Kenn ist seit 2003 bei Wittmann Rechtsanwälte tätig. Seit 2006 ist sie Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. Sie berät und vertritt Unternehmen der Baubranche vom Handwerksbetrieb bis zum Generalunternehmer, Architekten und Ingenieure. Sie ist regelmäßig als Referentin tätig, u.a. in der Anwaltsfortbildung, in Unternehmen im Rahmen von Inhouse-Schulungen und Mitarbeiterqualifikation.
RA Christian Stückrad

BETTE WESTENBERGER BRINK Rechtsanwälte
Herr Stückrad ist Rechtsanwalt und seit 1998 Partner in der Kanzlei BETTE WESTENBERGER BRINK Rechtsanwälte sowie Fachanwalt für Arbeitsrecht und Prüfer im II. juristischen Staatsexamen mit Schwerpunkt Arbeitsrecht. Er ist regelmäßig als Referent für arbeitsrechtliche Themen tätig unter anderem beim FORUM Institut Heidelberg und der Steuerberaterakademie.

Ansprechpartner

Kerstin König
Leiterin ÜAZ Holleben

0345 6134-501