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Aktuelle Rechtsprechung des BGH zum Baugrund und Folgerungen für die Praxis
Termin / Ort02.02.2016 I 09:00 - 16:00 Uhr I Chemnitz
Zielstellung

Für alle Baupraktiker gehört das Erkennen und Beantworten einer Vielzahl von Fragen zum Baugrund zum Tagesgeschäft. Insbesondere geht es dabei meist um hohe Nachtragsforderungen, Vertragsstrafen und Schadensersatzansprüche, aber auch Mängel. Die Kenntnis der gesetzlichen Vorgaben, aber auch der VOB-Regelungen und insb. der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu den elementaren Problemen des Baugrund- und Tiefbaurechts ist deshalb für jeden Baubeteiligten unerlässlich. Denn „Ohne Baugrund geht das Bauen nicht!“ Und: Ohne fundierte Kenntnisse zum Baugrund- und Tiefbaurecht kann und darf in der Baupraxis weder auf Auftraggeber- noch auf Auftragnehmerseite ein Bauwerk geplant und ausgeführt werden.

Inhalt
  • Einführung in die Baugrund- und Tiefbaurechtsproblematik
  • Insb.: Der Baugrund als Baustoff
  • rechtliche Vorgaben zum Baugrund
  • §§ 644; 645 BGB - § 7 VOB/A
  • Unabänderlichkeit der VOB/C
  • Abschnitte 0 der VOB/C - Spezial-DIN-Normen der VOB/C und die Generalnorm DIN 18299
  • Mängelhaftung und Befreiungsmöglichkeiten
  • Baugrundrisiko, Systemrisiko und Setzungsrisiko
  • Vorgaben der Technik zum Baugrund: DIN EN 1997-2; DIN 4020
  • die Rechtsprechung des BGH zum Baugrund: Schleuse Uelzen; Kontaminationsfälle
    • Folgerungen für die Baupraxis
      • Vertragsgestaltung
      • Fallen bei der Ausschreibung
      • Checkliste zur Risikobewertung
TeilnehmerkreisGeschäftsführer, Niederlassungsleiter, Oberbauleiter, Bau- und Projektleiter aus Hoch- und Tiefbau-, Straßen-, Tunnel-, Erdbau-, Kanal-, Pipeline-, Brunnen-, Gleisbau-, Spezialtief- und Wasserbauunternehmen sowie Baugrundgutachter, Bauüberwacher aus Ingenieurbüros, von Baubehörden und Bauträgergesellschaften
Teilnehmergebühr400,- € / 300,- €*
(inkl. Seminarunterlagen, Mittagessen u. Getränke)
VeranstaltungsortAMBER Hotel Chemnitz Park
Wildparkstraße 6
09247 Chemnitz
Anmeldeschluss:

Referent/en

Prof. Dr. jur. Klaus Englert

Rechtsanwälte Kupferschmidt Englert Pichl Grauvogl & Partner
Vorstand des Instituts für Baurecht der Jurist. Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin; Hon-Prof. und Direktor der Akademie für Baumanagement an der THD Technischen Hochschule Deggendorf; Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht; Mitglied in den Normungsausschüssen DIN EN 1997-2 mit DIN 4020 (Baugrunduntersuchung), ATV DIN 18301 (Bohrarbeiten), 18302 (Ausbau von Bohrungen) und 18305 (Wasserhaltungsarbeiten); Mitglied im Fachausschuss "Sachverständiger für Geotechnik" der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e.V.; Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen zum Bau- und Tiefbaurecht, u.a. Handbuch des Baugrund- und Tiefbaurechts sowie Großkommentar zur VOB Teil C; stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Baurecht

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Ulrich Werner, MBA
Direktor Bauakademie Sachsen

work0351 7957497-13

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